Astrid Beck

Ankunft in Ottawa




So nach nunmehr über einem Monat melde ich mich nun aus Kanada und erzähle ein bisschen darüber, was ich mache und wie es hier so läuft (privat und beruflich).

Ich bin über Zürich und Montreal geflogen das hat soweit alles gut geklappt. Der kurze Flug dann zum Schluss nach Ottawa hatte 2 Stunden Verspätung, was für mich eigentlich gut gepasst hat, da ich die ganze Zeit über bei Immigrations (Einwanderungsamt am Grenzübergang, hier am Flughafen Montreal) beschäftigt war. Der ganz Papierkram hat schon in der Vorbereitung in Deutschland sehr lang gedauert und hat dann hier seinen Abschluss gefunden. Ich bin immer mal wieder aufgerufen worden für Unterschriften, nochmal ordentlich für Visum und Work Permit bezahlen, Fingerabdrücke abgeben und dazwischen immer warten. Aber es lief ohne Probleme letztlich durch.

Meine 1. Station - dort habe ich 2 Wochen gewohnt - war in Sandy Hill. Ein normaler Wohnbezirk u.a. mit sehr schönen großen Grundstücken mit Villen und vielen Konsulaten und auf der anderen Seite der Hauptstraße eher häßliche Hochhäuser wo u.a. viele Flüchtlingen wohnen.

Jetzt wohne ich etwas mehr westlich von Downtown und kann ca. 15min. zur Arbeit laufen. So hab ich ein bisschen Bewegung und spare das Busfahren das ich die ersten zwei Wochen nutzte. Busfahren ist nicht so günstig - wie überhaupt hier alles etwas teurer ist als bei uns.

Was hat mich nach Ottawa gebracht?

Als Professorin der Hochschule Esslingen kann ich alle vier Jahre ein Sabbatical in einem Unternehmen verbringen. Das Unternehmen suche ich selbst und die Gelegenheit nutze ich gerne in Länder und Unternehmen zu gehen, die ich noch nicht kenne und wo ich neues lernen kann. 2009 war ich bei Wilddesign in Shanghai, China (siehe meine Facebook page) und 2014/15 war ich bei Akendi in Cambridge, UK (http://guidesignblog.com/) und nun 2019 Shopify in Ottawa, Canada. Hier danke ich vor allem Ludwig Fichte für seine Unterstützung!



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